8. Støbeplads og jernbane
Gießerei und Eisenbahn
Die letzte Buhne auf der Agger Nehrung – Nummer 72, „Lange Mole“ („Lange Brücke“) – wurde 1908 gebaut. Das bedeutete jedoch lange nicht, dass die Arbeit mit dem Küstenschutz zu Ende war.
Die Buhnen mussten ständig gepflegt werden, und die zentralen dänischen Behörden blieben in Agger jahrzehntelang deutlich präsent. Die Bahngleise wurden ebenfalls noch benötigt.
Die Eisenbahn von Krik nach Agger und weiter der Küste entlang wurde 1899-1900 gebaut. Erstmals mit Normalspur (1435 mm Spurweite) um eine Anbindung an das größere Eisenbahnnetz zu ermöglichen. Der dänische Reichstag verabschiedete 1894 ein Gesetz, das eine Privatbahn von Hurup über Vestervig nach Agger ermöglichte. Das Projekt wurde aber nie realisiert, und die Agger-Bahn verblieb ein geschlossener Kreislauf. 1948-50 wurde sie zur Spurweite von 785 mm reduziert. Bei einer reinen ”Berufsbahn” mussten die Gleise oft verlegt werden, was mit der schmaleren Weite etwas einfacher war.
Durch die Entwicklung von Radladern und ähnlichen Fahrzeugen wurde die Bahn allmählich ganz überflüssig. Die Seebrücke in Krik wurde auch zu klein für die Schiffe, die Materialien zur Buhnenbau lieferten. Sie fuhren stattdessen nach Thyborøn oder Hanstholm, und die Materialien wurden von hier aus mit Lastwagen nach Agger transportiert. 1975 wurden die meisten Gleise, Anfang der 1980er Jahre der Rest entfernt.
In der Gießerei östlich der Schwarzen Häuser wurden die Betonblöcke, die bis zu 4 Tonnen wogen und in den Buhnen benutzt wurden, gegossen und gelagert. Außer Beton wurden auch Natursteine benutzt. Sie wurden mit Schiff nach Krik und mit der Eisenbahn weiter zu den Buhnen transportiert.
- Die Gesamtlänge der Agger-Krik-Bahn war über 12 km.
- Die Bahn wurde weitgehend von wiederverwendeten Materialien gebaut, u.a. alte Schienen und Schwellen von der Thisted-Struer-Bahn und von der Vemb-Lemvig-Thyborøn-Bahn südlich des Limfjords.
- Einige der alten Gleise und der Bahnwagen „J3-1“ aus Agger wurden an das Freilichtmuseum Hjerl Hede verkauft, wo man heute noch damit fahren kann.
Foto:
Die Gießerei mit Reihen von gelagerten Betonblöcken, 1949. Oben im Bild sieht man die Schwarzen Häuser Richtung Westen. Unten geht die Bahn weiter nach Osten bis zu Krik. Königliche Bibliothek Dänemarks / Sylvest Jensen Luftbild.
Foundry and railway
The last groyne on the Agger Tange peninsula – no. 72, ”Lange Mole” (“Long Pier”) – was finished in 1908. However, that did not mean an end to coastal management.
The groynes require ongoing maintenance, and the Danish central authorities maintained a large presence in Agger for decades. The railroad tracks were also still needed.
The railway from Krik to Agger and up and down the peninsula was built in 1899-1900. The tracks were standard gauge (1435 mm) to allow connection to the wider railway network. In 1894, the Danish Parliament had passed a law enabling a private railway from Hurup via Vestervig to Agger. However, the project was never realised, and the Agger-Krik railway remained a closed circuit. In 1948-50 it was changed to narrow gauge (785 mm). The tracks frequently had to be moved to accommodate different tasks, and this was made somewhat easier by the narrower gauge.
Over time, the development of wheel loaders and similar vehicles ended up making the railway superfluous. The pier in Krik also became too small for the ships delivering the building materials. The ships started sailing to Thyborøn or Hanstholm instead, and the goods were transported to Agger on lorries. Most of the tracks were removed in 1975, and the last remnants in the early 1980s.
At the foundry site east of the Black Houses, the 4-ton concrete blocks used in the groynes were cast and stored. Natural rocks were also used. They were sailed to Krik and loaded onto trains that transported them to the groynes.
- The Agger-Krik railway spanned a total distance of over 12 km.
- The railway was built largely using recycled materials from the Thisted-Struer railway as well as from the Vemb-Lemvig-Thyborøn railway south of the canal.
- Some of the old tracks and the train wagon “J3-1” were bought by the open-air museum Hjerl Hede where guests can still take a ride in it.
Photo:
The foundry site with row after row of stored concrete blocks in 1949. At the top of the image, the Black Houses can be seen to the west. At the bottom, the railway continues east to the loading pier at Krik. Royal Danish Library / Sylvest Jensen Aerial Photography.

