11. De Sorte Huse

11. De Sorte Huse

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Die Schwarzen Häuser

Die dänische Abteilung für Wasserbau („Vandbygningsvæsenet“) wurde 1868 etabliert um die staatlichen Häfen zu betreiben, und um für den Bau und die Instandhaltung größerer Küstenschutzanlagen wie Buhnen, Deiche und Dämme verantwortlich zu sein.

Die VBV, wie sie im Volksmund genannt wurde, gehörte zum Ministerium für öffentliche Arbeiten (heute Verkehrsministerium) und war jahrzehntelang in Agger stark vertreten. Spuren davon sind noch heute im Ort zu sehen. Es wurden nämlich mehrere charakteristische Holzbaracken errichtet – die „Schwarzen Häuser“.

Der Buhnenbau und der Küstenschutz auf der Nehrung bei Agger begannen 1898. Für die Bauarbeiten mussten große Mengen an Material von Krik, wozu es per Schiff gefahren wurde, zu den Baustellen am Strand transportiert werden. Um den Transport zu erleichtern, wurde 1899 eine Eisenbahnlinie von Krik zu den Schwarzen Häusern und von dort zum Strand gebaut. Die Häuser dienten u.a. als Schuppen für die Züge, als Werkstätte und als Wohnhäuser für die Arbeiter.

In der Blütezeit der Eisenbahn verkehrten mehrmals täglich Züge mit Arbeitern und Materialien zwischen Krik und Agger sowie zwischen den verschiedenen Baustellen. In den Sommermonaten waren über 100 Saisonarbeiter an den Bauarbeiten beschäftigt. Die Stammbelegschaft verbrachte den Winter mit der Instandhaltung der Züge und anderer Ausrüstung.

Die VBV wurde 1973 stillgelegt, und die meisten Aufgaben wurden vom Küstenamt übernommen. Die schönen alten Baracken beherbergen heute eine Ausstellung zur eigenen Geschichte und bieten zudem einen stimmungsvollen Rahmen für verschiedene kulturelle Veranstaltungen.

  • Die „Schwarzen Häuser“ sind untrennbar mit dem Namen und der ikonischen Farbe verbunden. Ursprünglich waren sie aber rot gestrichen.
  • Viele erinnern sich wahrscheinlich an die Schwarzen Häuser aus dem Film Die Olsen-Bande fährt nach Jütland, wo die Bande eine Lokomotive stiehlt, die – mit wahrer Filmmagie – nach Hanstholm am anderen Ende von Thy transportiert wird.
  • Mehrere Häuser sind öffentlich zugänglich. Neben der Ausstellung, in der Sie mehr über Küstenschutz erfahren können, gibt es ein Lokal, in dem Sie Ihr mitgebrachtes Essen verzehren können.

Foto:

Die Schwarzen Häuser, 1957 fotografiert, als die Bauarbeiten noch in vollem Gange waren. Im Hintergrund sieht man, wie die Eisenbahnlinie der Nehrung hinauf und hinunter läuft. Königliche Bibliothek Dänemarks / Odense Luftbild.

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The Black Houses

The Danish Maritime Engineering Department (”Vandbygningsvæsenet”) was established in 1868 to operate state-owned ports and to construct and maintain major coastal management facilities like groynes, levees and embankments.

VBV, as it was known colloquially, belonged to the Ministry of Public Works (now the Ministry of Transport) and had a massive presence in Agger for decades. Traces of this can still be seen in the village, because several characteristic wooden barracks were built – the “Black Houses”.

The construction of the groynes and other coastal management measures on the peninsula began in 1898. The work required large quantities of materials, which were sailed to Krik, to be transported from there to the construction sites on the beach. To facilitate this, a railway was built in 1899 from the pier in Krik to the Black Houses, and from there to the beach. The houses served as sheds for the trains, as workshops and as residences for the staff.

In the heyday of the railway, trains carrying workers and building materials ran several times a day between Krik and Agger, as well as between the different construction sites. During the summer, more than 100 seasonal workers were employed here. The permanent crew then spent the winter maintaining the trains and other equipment.

The VBV was shut down in 1973, and most of its tasks are now handled by the Coastal Directorate. Today, the quaint old barracks house an exhibition about their own history and provide an atmospheric setting for various cultural events.

  • The Black Houses have become inextricably linked with the name and the iconic colour. Originally, however, they were painted red.
  • Many will remember the Black Houses from the film The Olsen Gang in Jutland, where the gang steals a locomotive which – with true movie magic – is transported to Hanstholm at the other end of Thy.
  • Several of the houses are open to the public. In addition to the exhibition, where you can learn more about coastal management, there is a room where you are welcome to enjoy your packed lunch.

Photo:

The Black Houses photographed in 1957 while work was still in full swing. In the background, you can see how the railway continues up and down the peninsula. Royal Danish Library / Odense Aerial Photography.

Thisted Museum – åbningstider

Uge 16

mandag13. aprilLukket
tirsdag14. april11:00 - 16:00
onsdag15. april11:00 - 16:00
torsdag16. april11:00 - 16:00
fredag17. april11:00 - 16:00
lørdag18. april11:00 - 16:00
søndag19. april11:00 - 16:00